Aus der Kategorie Sport & Freizeit

18|Mrz Unsere erste Interski: Mit Kitzbühel in Pamporovo

Alle vier Jahre ruft die Interski Skilehrer aus aller Welt zusammen. Derzeit findet der Kongress im bulgarischen Pamporovo statt. Mit einer rund 30-köpfigen Delegation aus Kitzbühel machten wir uns auf den Weg in den kleinen Wintersportort in den Rhodopen. Nicht nur, um hier den perfekten Schwung zu lernen. Kitzbühel bewirbt sich um die Austragung der nächsten Interski im Jahr 2023. Ein Tagebuch.

Tag 1 – Montag, 18. März 2019

25 Grad, gleißende Sonne und glühender Beton. Sofia, Bulgariens Hauptstadt, begrüßte uns heute von einer richtig sommerlichen Seite. Dabei ist der Grund unserer Reise wahrhaftig keiner, der zur warmen Jahreszeit passt. Wir reisten zur Interski, sozusagen den Olympischen Spielen des Skischulwesens, die seit Sonntag in Pamporovo stattfinden. In dem kleinen Wintersportport in den bulgarischen Rhodopen treffen sich dieser Tage bis zu 2000 Vertreter der internationalen Skipädagogik. Eine Woche lang widmet sich der Kongress in Vorträgen, Workshops und Live-Demos auf den Pisten Themen wie der Zukunft der Skilehrer, den Trends im Schneesport und natürlich aktuellen Unterrichtsmethoden in Theorie und Praxis.

Interski 2023 in Kitzbühel ?

Die diesjährige Rolle Pamporovos möchte Kitzbühel bei der nächsten Interski im Jahr 2023 übernehmen: Host-City sein. Aus diesem Grund sind wir heute in den frühen Morgenstunden zusammen mit einer rund 20-köpfigen Delegation aus der Gamsstadt nach Bulgarien aufgebrochen, um hier vor Ort alle Entscheidungsträger ein letztes Mal von den Qualitäten Kitzbühels als Ausrichter zu überzeugen. In den nächsten Tagen steht zwar das Skifahren im Vordergrund, es wird aber auch bestimmt, welche Destination den Kongress in vier Jahren austragen darf. Mit dem finnischen Levi gibt es einen starken Konkurrenten.

Derzeit findet die Interski in Pamporovo statt. Ist Kitzbühel 2023 die neue Host-City? © alpinguin
Derzeit findet die Interski in Pamporovo statt. Ist Kitzbühel 2023 die neue Host-City? © alpinguin

 

Hinauf auf 1650 Meter 

Vom Schnee in die Sonne lautete schließlich die Devise unserer heutigen Reise. Beziehungsweise vom heute ein Stückchen in die Vergangenheit, denn Bulgarien ist zwar ein EU-Land, mit unseren österreichischen Standards aber nicht zu vergleichen. Auf einer fast vierstündigen Busfahrt vom Flughafen in Sofia bis ins hochgelegene Pamporovo – mit 1650 Metern liegt das Örtchen so hoch wie die Bergstation auf dem Hahnenkamm – präsentierte sich das Land zumindest streckenweise von einer landschaftlich interessanten Seite. Sich tief im Osten Europas zu befinden, ist aber an vielen Ecken sicht- und spürbar. Pamporovo zeigt schließlich, dass der Wintertourismus einem Ort in dieser Gegend gut tut.

©Kitzbühel Tourismus

 

Es geht los…..

Zum Auspacken im Appartement blieb jedoch wenig Zeit. Einerseits dauerte die Anreise rund elf Stunden, andererseits hieß es: „Ab zum Shuttle und auf zum Demo-Hang!“. Nach einem gemütlichen Essen im „Kitzbühel-House“ mit der Delegation hatten wir heute bei Flutlicht die erste Gelegenheit zu sehen, was Perfektion auf Ski bedeutet. Bei der Demo-Show zeigten Teams aus den unterschiedlichsten Ländern der Welt – von Österreich über Japan, Großbritannien bis Neuseeland – wie ästhetisch kurze und lange Schwünge in einer Formation zu passender Musik umgesetzt werden können. Egal woher die Teilnehmer kommen, angefeuert wurden sie von allen Kollegen und Gästen. Doch die Pflicht rief. Trotz ausgelassener Stimmung machten wir uns wieder auf den Weg ins Hotel. Morgen erwartet uns ein spannender und intensiver Interski-Tag – auf der Piste und im „Hörsaal“. Was wir erfahren und erleben, gibt es an dieser Stelle nachzulesen. Bis dahin: gute Nacht.

Am Demo-Hang präsentierten die Länder-Teams ihre Shows © alpinguin
Am Demo-Hang präsentierten die Länder-Teams ihre Shows © alpinguin

 

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