Aus der Kategorie KulinarikLeben in KitzbühelLifestyle

09|Sep Local Hero – Lisi vom Maurachhofladen

Kitzbühel riecht wie frische Blumenwiesen oder wie frisch gefallener Schnee. Mal klingt Kitzbühel friedlich-leise, manchmal laut und lebendig. Wie aber schmeckt Kitzbühel? 

 

Lisi freut sich über die reiche Ernte! ©e3MediaHouse_SophiaEerden

 

Wer dieser Frage auf den Grund gehen will, der kommt an Lisi Obermoser nicht vorbei. Ihre Produkte vom Maurachhofladen sind zu 100% Kitzbühel – was drin ist, was drauf ist, wer’s macht – mehr Kitzbühel geht nicht. „In unserem Hofladen verkaufen wir die Milch unserer Kühe, wir machen Marmeladen und Säfte, der Opa brennt Schnaps, wir produzieren Tees, Kräuter und natürlich auch Holz“, erzählt die sympathische Kitzbühelerin stolz.

Mit ihrer Familie lebt Lisi auf einem bildschönen Bauernhof „Maurachhof“ im Herzen der Gamsstadt. Für die Zutaten, die ihre Produkte ausmachen, muss Lisi nicht weit gehen:„Alles was wir zum Leben brauchen, wächst bei uns vor der Haustür.”

Mit viel Liebe zum Detail ©e3MediaHouse_SophiaEerden

 

Die vielen Facetten, die Kitzbühel zu bieten hat, bringen die Abwechslung: „Sommer, Herbst, Winter, Frühjahr – es ist immer spannend hier. Manchmal wächst diese Frucht, manchmal eine andere. Aus dieser Veränderung hole ich mir auch die Inspiration für meine Produkte“. Inspiration holt sich die Kitzbühelerin nicht nur für die süßen und herzhaften Leckereien, denn wie die Produktpalette des Maurachhofladens, ist auch Lisi vielseitig. Neben ihren Tätigkeiten am Hof arbeitet sie als Marketingspezialistin.

Nach der Ernte wird gleich verarbeitet. ©e3MediaHouse_SophiaEerden

 

Eine Aufgabe, die Kreativität erfordert. Die schöpft sie aus ihrer Heimat, bei einer Sonnenaufgangstour auf den Berg oder abends am idyllischen Schwarzsee. „Kitzbühel ist einfach ‚mei Dahoam‘. Schöner geht’s nicht. Jedem hier, ob großer Unternehmer oder Saisonarbeiter ist dieses Persönliche und dieses Zurück-zur-Natur wichtig“. Genau diesen Lebensstil verkörpert Lisi mit ihrer Arbeit.

„Die Leute sollen lokale Produkte kaufen, weil sie da wissen was drin ist und damit auch gleich heimische Produzenten unterstützen“. Die lokale Wirtschaft zu fördern ist ein Argument, ein anderes spricht die Sinne an: „Wenn du unsere Moosbeermarmelade isst… das ist als würdest du in eine frische Moosbeere reinbeissen – das ganze Jahr über!“, erklärt Lisi mit leuchtenden Augen.

Selbstgemacht, schmeckt einfach herrlich! ©e3MediaHouse_SophiaEerden

 

Zurück zur Ursprungsfrage also: Wie schmeckt Kitzbühel? Wie wäre es mit dieser Antwort: Wie eine Prise Herzblut, ein Teelöffel Leidenschaft, eine Messerspitze Liebe zur Natur und unendlich viele Kilos ehrlicher, frischer und unbearbeiteter Früchte, Kräuter, Milchprodukte oder Schwammerl… in Kitzbühel und von Kitzbüheler Hand gebrockt, gepflückt, gesammelt oder gemelkt.

Liebe Lisi noch ein paar Worte von dir, wie kann man sich den Maurachhofladen in 5 Jahren vorstellen ? 

Dass es noch mehr heimische Produzenten gibt die uns als „Plattform“ nutzen und auch die Einheimischen es als Alternative zum Supermarkt nutzen. Auch wenn es nicht immer alles zu jeder Jahreszeit gibt.  Ich würde mich auch eine bessere Zusammenarbeit zwischen Gastronomie bzw. Hotellerie wünschen.

Ebenfalls finde ich es wichtig, dass die Produkte vollständig verwertet werden. Ich denke das haben viele einfach verlernt. Von der Marketingseite her fände ich es spitze, wenn die Regionalität noch mehr in den Vordergrund rücken würde.  🙂 

Lisi liebt was sie tut! ©e3MediaHouse_SophiaEerden

 

Dein besonderes Anliegen an die Produzenten bzw. die es noch werden wollen ?

Trauts euch, und seit stolz auf eure hochwertigen Produkte! Gemeinsam geht vieles leichter. 🙂 

Sweet dreams vom Maurachhof ©e3MediaHouse_SophiaEerden

 

Zum Schluss noch, liebe Lisi wir würdest du Kitzbühel jemanden beschreiben, der es noch nicht kennt?

In Kitzbühel ist es zu jeder Jahreszeit spannend. Im Frühling wenn im Tourismus wieder vieles neu gemacht wird, und in der Landwirtschaft alles aufwacht und wächst. Der Sommer ist traumhaft, wenn man die Seen nützen kann und alles geerntet wird.  Den Herbst bei ausgedehnten Bergtouren genießen und sich dabei über die  sagenhafte Fernsicht freuen. Alles bereitet sich auf die kalte Jahreszeit vor. Und dann natürlich der Winter. Zum Sporteln in den verschneiten Bergen, die Ruhe am Hof. Dann hat man Zeit sich für das kommende Jahr  Gedanken zu machen. 🙂 

 

Wir bedanken uns herzlich für den Text, die Bilder und das Video, welche uns von e3 media house zur Verfügung gestellt wurden.  

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.