Aus der Kategorie Kulinarik

16|Mrz Viele Köche verderben den Brei…?

Nein, dieses Sprichwort stimmt überhaupt nicht. Zumindest nicht an diesem Nachmittag. Denn am 10.03.2018 durfte ich mit fünf anderen „Hobbyköchen“ in die Kochtöpfe vom Gasthof Auwirt blicken.

Ich war schon bei einigen Kochkursen der Winkler Brüder dabei, es war immer ein Erlebnis! Zuerst zusammen kochen und anschließend gemeinsam genießen macht einfach Spaß! 

Küchenteam beim 1.Kochkurs am 10.03.2018

Gelungene Mischung unter den Hobbyköchen 

Christian führt mit seinem Bruder Markus seit Dezember den Gasthof Auwirt. Während sich Markus mit dem Service-Team um die Wünsche der Gäste kümmert ist Christian mit seinem Team in der Küche kreativ. Nach dem wirklich sehenswerten Umbau im letzten Jahr erstrahlt der Auwirt in neuen Glanz. Modern und Altbewährtes ergeben eine tolle Mischung. 

Ein schön gedeckter Tisch lädt zum Essen ein.

Zu Beginn gab es Selbstgemachtes

Beim lockeren Kennenlernen unter den Teilnehmern wird das  Menü bzw. der Ablauf kurz besprochen. Nachgekocht werden beim 1. Kochkurs die beliebtesten Gerichte im Gasthof Auwirt. Speisen,  die von den Gästen besonders gerne gegessen werden.  Für uns Hobbyköche natürlich ein große Ehre.

Selbstgemachtes Mitbringsel für Christian und seine Küchencrew

Das Menü im Überblick

Und das haben wir gekocht:

  • Hühnersuppe für die Seele, pikant- asiatisch gewürzt mit Gemüse und Salzwassergarnele. Das ist im übrigen auch das Lieblingsgericht von Christian’s Frau Siegrid.  🙂   
  • Fangfrische Kirchbichler Lachsforelle mit Cremespinat, Erdäpfelpüree und weißer Trüffel Sauce. Dieses tolle Gericht ist seit Jahren auf der Speisekarte der Winkler Brüder zu finden. 
  • Kaiserschmarren mit Apfelmus und Vanilleei – klassisch und wirklich Weltklasse! Selbst daheim nachgekocht und sehr gut angekommen.  Das Rezept findet ihr ein paar Absätze weiter unten.

Wer sein Gemüse liebt, schneidet mit Gefühl!

Beim Kochkurs beginnen wir mit der asiatischen Hühnersuppe. Liebevoll wird das Gemüse in feine Streifen, Ringe oder einfach nur schräg geschnitten. Frühlingslauch, Karotten, Paprika, Beluga-Linsen, Shiitake-Pilze und viel Gewürze wie rote Currypaste, gelbes Currypulver, Zitronengras, Ingwer, Chilli, Salz und Pfeffer kommen hinein.

Alle Zutaten für die Suppe in einem Topf…….

Frischer Fisch hat immer Saison.

Die Lachsforelle wird filetiert und danach in eine feuerfeste Form gelegt. Die Form wird zuerst mit Butter eingestrichen. Die enthäutete, entgrätete Lachsforelle tranchieren und drauflegen. Danach salzen, mit Butter bestreichen und mit Klarsichtfolie abdecken. Anschließend bei 80° Grad ca. 10-15 Minuten (je nach Dicke der Scheiben) im Ofen garen….schmeckt wunderbar! 

Lachsforelle mit Cremespinat, Erdäpfelpüree und weißem Trüffelrahm

Cremespinat wie ihn jeder liebt!

Die Zubereitung von Cremespinat geht leicht von der Hand. Butter schmelzen, Schalotten und etwas Knoblauch hinzufügen und den gut gewaschenen Blattspinat (wichtig, ganz SAUBER waschen!) dazugeben. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Kräutern würzen. Creme fraiche dazugeben, in den Mixer geben und zu feinem Cremspinat verarbeiten. Ideales Rezept für den Gründonnerstag 🙂 

Hier wird der Trüfelrahm vorbereitet

Kartoffeln passen immer, Püree sowieso!

Für das cremige Erdäpfelpüree verwenden wir mehlige Kartoffeln, am besten Ofenkartoffeln. Schälen, vierteln und in Salzwasser weich kochen. Butter und Milch aufkochen. Die gekochten Kartoffeln werden gepresst und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss gewürzt. Anschließend Butter und Milch hinzugeben, rasch verrühren und nochmals abschmecken. Wenn das Püree nicht gleich serviert wird, im Wasserbad und Klarsichtfolie warm halten.

Die Lachsforelle wird filetiert

Gut gehütetes Küchengeheimnis: Der Kaiserschmarrn zum Nachkochen!

Zum Abschluss wird nun das Geheimnis vom Kaiserschmarrn gelüftet, viele Weisheiten und Tricks gibt es um die richtige Zubereitung. Dabei ist es ganz einfach:

Zutaten für 4 Portionen Kaiserschmarrn: 
– 8 EL Mehl
– 320 ml Milch
– eine Prise Salz
– 1 Teelöffel Vanilllezucker
– 8 Eier
– Butter zum Braten und Zucker zum Karamellisieren.  

Mit zwei Löfflen den Kaiserschmarren zerreißen

Das Mehl, die Milch, etwas Salz und den Vanillezucker mit einem Schneebesen gut verrühren. Die Eier behutsam in den Teig einrühren. Butter in der Pfanne schmelzen, den Teig ca. 1 cm dick in die Pfanne gießen. Wer mag kann Rosinen hinzugeben. Wenn der Teil an der Unterseite goldgelbe Farbe angenommen hat, den Teig vierteln und umdrehen. Die Oberfläche mit etwas Zucker bestreuen und für ca. 5-7 Minuten bein 250 ° Grad in den Ofen schieben. Wenn der Kaiserschmarrn schön aufgegangen und durch gebacken ist, mit zwei Löffeln zerreißen. Mit ausreichend Staubzucker bestreuen und mit Apfelmus und Vanilleeis servieren. 

Mein Highlight – Kaiserschmarrn 🙂

 

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