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28|Jun Im „Backhäusl“ wird nicht nur Brot gebacken

Ein ganz besonderer Platz

An einem wunderschönen und idyllischen Platz mit freiem Blick auf die Kitzbüheler Alpen befindet sich das „Backhäusl“. Hier hat sich Sabine mit ihrem „Backhäusl“ vor ca. 3 Jahren einen Traum erfüllt. Die Idee dahinter war nach alter Kunst Brot im Holzofen zu backen.  

Sabine’s Backhäusl

Mit viel Freude und Liebe

Dazu wurden vor drei Jahren das „Backhäusl“ und ein Holzofen gebaut. Mit viel Liebe zum Detail hat Sabine ihr „Häusl“ eingerichtet und in den letzten Jahren stetig erweitert, z.B. um den romantischen Garten der vor dem Haus gewachsen ist. 

Es blüht.. und entspannt!

Frauen- und Flowerpower 

Sabine ist gelernte Floristin und wurde von ihrer Oma schon ganz früh in die Kunst des Brotbackens eingeweiht. Jeden Mittwoch werden viele vorbestellte Laibe liebevoll per Hand  gefertigt und im Holzofen gebacken.

Der Holzofen ist schon eingeheizt

Regional Essen und Trinken

Im „Backhäusl“ blieb es nicht nur beim Brot backen, mittlerweile bietet Sabine von Donnerstag bis Samstag Frühstück, Brunch, Mittagessen oder Abendessen auf Vorbestellung an. Für spezielle Anlässe finden bis zu 10 Personen im oder vor dem urigen Holzhaus Platz. 

Sabine bereitet die Brotlaibe vor – gleich können diese wieder rasten

Tradition leben und erleben 

Traditionelle Gerichte wie z.B. Gerstelsuppe, Pressknödel, Kasspatzl, Schweinsbraten, Ripperl oder Geselchtes werden von Sabine mit viel Hingabe gekocht. Natürlich mit Produkten aus dem eigenen Garten, je nach Saison. Das ist der Hausherrin ganz wichtig.

Nebenbei werden Hollerblüten getrocknet – daraus wird Tee gemacht.

Die Ideen wachsen weiter

Hinter dem Haus hab ich ein weiteres Hobby der Familie entdeckt. Mangalica (Mangalitza) Schweine, eine ungarische Schweinerasse, mit herziger Lockenpracht leben hier gemütlich am Waldrand. War amüsant zu beobachten. 🙂

Einer der drei Mangalica Schweine war nicht so schüchtern

Ein Miteinander & Ort der Wertschätzung

„Ein Ort der Kommunikation und Wertschätzung soll es sein“ sagt Sabine. Es sollen Erfahrungen, Erlebnisse und Geschichten ausgetauscht und erzählt werden, ein Miteinander für Jung und Alt. Keine Partyhütte, sondern ein Ort zum Wohlfühlen und zum Abschalten. Dies soll auch in der nächsten Zeit noch mehr ausgebaut werden. Dazu möchte Sabine in Zukunft auch passende Seminare anbieten.

Sabine entfernt die Glut im Holzofen – bald können die Brotlaibe im Holzofen gebacken werden.

Abschalten und wohlfühlen

Die Bodenständigkeit die ich an diesem Vormittag hier erlebe ist schon etwas Besonderes. Gerade in  unserer oft viel zu hektischen Zeit sucht man solche Plätze. Ich wünsche Sabine weiterhin viel Freude bei allen ihren Vorhaben mit dem „Backhäusl“ und bedanke mich für die Zeit die sie sich für mich genommen hat.  🙂

Liebevoll dekoriert

 

Wer Lust bekommen hat nun selbst Brot zu backen, dem dürfen wir hier Sabines Brotrezept vorstellen.

Sabines Rezept für zwei Laib Brot:

1 kg Roggenmehl
½ kg Weizenbrotmehl
1 Würfel Germ
½ l Milch und Wasser
2 Esslöffel Salz
…und ein Brotgewürz wie Fenchel, Koriander, Kümmel und Anis – diese werden von Sabine selbst gemahlen.

Der Teig muss rasten

Das Mehl in eine Schüssel geben, in der Mitte eine Mulde drücken und den Germ (Hefe) hineinbröseln. Ca. 1/8 l lauwarmes Wasser und eine Prise Zucker dazu geben, zugedeckt so lange gehen lassen, bis sich Bläschen bilden (Dampfl). Nur mit den restlichen Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Diesen dann wiederum zugedeckt (am besten mit einem feuchten Tuch) an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis sich das Teigvolumen deutlich vergrößert hat.

Ab in den Ofen

Das Backrohr auf 200 Grad vorheizen und das Backblech dabei im Ofen lassen. Aus dem Teig zwei Laibe formen, diese nochmals ca. eine ¾ Stunde gehen lassen und dann auf das heiße Backblech geben.

Die Aussicht genießen bis das Brot fertig ist…

Mit etwas Wasser besprühen oder ein paar Wasserspritzer in den Ofen verteilen und sofort die Ofentür schließen. Die ersten 10 Minuten bei voller Hitze backen, danach leicht fallend  (bis 180 Grad) fertig backen. Gesamte Backzeit ca. 50 Minuten. Tipp: Das Brot ist fertig, wenn es beim Klopfen an der Unterseite hohl klingt. Gutes Gelingen und viel Freude beim Backen!

Für besondere Anlässe zur Sabine ins „Backhäusl“ nach Aurach. 🙂

Jetzt ist das Brot fertig – es duftet herrlich!

 

 

4 Kommentare zu “Im „Backhäusl“ wird nicht nur Brot gebacken”

Wehn wir wieder in Ostereich sind kommen wir bestimmt vorbei. Es ist sfeervol und wir denken auch gemutlich. Liebe grusse aus Holland

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