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16|Feb Teil 1 – Herzlich Willkommen in China! 欢迎来到中国!- Huānyíng lái dào zhōngguó!

Kitzbühel goes to China – wir sind hier um den Markt für Kitzbühel zu sondieren.

Wir würden uns freuen,  diese Zielgruppe für uns zu gewinnen. Immerhin gibt es derzeit 15 Millionen Skiläufer in China.  Die  Regierung möchte, dass in den nächsten Jahren, bis zu den Olympischen Winterspielen 2022 über 300 Mio. Chinesen diesen wunderbaren Sport erlernen. 

Kurz vor dem Abflug nach China – Fr. Dr. Viktoria Veider, Fr. Dr. Brigitte Schlögl beide Kitzbühel Tourismus mit Hr. Mag. Jörg Kickenweitz, Bergbahn Kitzbühel. Fr. Lisi Pöll vom Kitzbüheler Anzeiger ist hinter der Kamera.

Die Kitzbüheler Abordnung, Frau Dr. Brigitte Schlögl und Frau Dr.  Viktoria Veider, Kitzbühel Tourismus sowie Herr Mag. Jörg Kickenweitz, Bergbahn Kitzbühel und Frau Lisi Pöll vom Kitzbüheler Anzeiger sind in China um mit Reiseveranstaltern zu sprechen, mit den Verantwortlichen aus diversen Skigebieten und natürlich auch um einige Skiresorts kennenzulernen. 

Große Gastfreundschaft – ein Erlebnis in China

Daheim werden wir laufend mit Berichten aus China versorgt und lassen unsere Leser an der Reise gerne teilhaben…..

1. Tag: 

Nach über 9 Stunden Flug sind wir in der 20 Millionen Metropole Peking gelandet. Bei der Landung wurden wir umgehend serviciert – keinen unserer nächsten Schritte mussten wir uns überlegen. Was für ein Empfang! Untergebracht im Hotel Kempinski, begrüßt vom Hoteldirektor und verwöhnt mit hausgemachten Pralinen.

China heißt Kitzbühel herzlich willkommen!

Nach kurzem Durchatmen fuhren wir gleich weiter zum Essen. Der Verkehr in Beijing, unglaublich, wie am Gürtel (Wien) unter der Woche zur Rush Hour. Taxifahrer die weder Englisch noch eine andere Fremdsprache beherrschen sind üblich.

Eingeladen wurden wir von Mr. Charles Ding, Executive Vice President of Vanke, ein Herr über 10.000 Mitarbeiter und einem Jahresumsatz von über 30 Mrd. Dollar. Uns wurde Peking Ente serviert, das Besondere daran, wir bekamen auch das Herz und die Füße – eine ganz besondere Ehre für Gäste! Es war ausgezeichnet,  begleitet vom üblichen Reis Schnaps, der über 20 Jahre alt war.

Fröhliche Stimmung beim Abendessen!

Eingeladen war auch Hermann Winkler aus Südtirol, CEO and Founder von Snow how China und zwei Mitgliedern von der NDA Group (CEO Emanuel Delarue und Laura Qiu). Mit Hermann Winkler werden wir auch das geplante Skirennen bestreiten. Zudem ist er in China der Gründer einer Internet-Plattform welche europäischen Skigebiete präsentiert.

Peking Ente – eine ganz besondere Ehre!

Ein Abend getragen von großer Gastfreundschaft und ein wunderbarer Einstieg in das China Abenteuer. Nun lassen wir den Tag an der Hotelbar Revue passieren. Unser Fazit bis jetzt: China für Anfänger – bisher eine leichte Lektion. Wir sind freuen uns auf die nächsten Tage!  

Kitzbühel goes to China Tag 2 …..

2. Tag: Also zum Frühstück haben wir die Butter noch mit dem Messer gestrichen, nicht wie üblich mit den Stäbchen so wie unsere chinesischen Freunde. Die Frühstücks Komposition von Frau Dr. Schlögl ist etwas gewöhnungsbedürftig. Erster Gang gebratene Nudeln und im Zweiten Gang eine Weißwurst mit Brezen a la Bayern. Mahlzeit!

 

Hauptsache gesund……

Atemschutzmasken kommen zum Einsatz. Ob man sich daran gewöhnt? Nein, niemals, sind nicht besonders kleidsam, die Brille läuft dauernd an und die Ohren stehen unfreiwillig ab. Was macht man nicht alles für die Gesundheit. 

Trendy – leider nicht bequem

Wir daheim dürfen gespannt sein…..

Bei unserem Besuch bei der ISPO in Peking durften wir einem Vortrag von Mr. Benny Wu, Strategie Manager von Vanke, zum Thema chinesischen Ski Markt lauschen. Wir haben viele Möglichkeiten besprochen, die uns darin bestärken, am chinesischen Markt Fuß zu fassen. Auf jeden Fall wird es dazu ein Konzept geben, welches wir bei der Rückkehr schriftlich festhalten werden. Super Unterstützung aus China ist uns gewiss!

Skifahren ist absolut im Trend

Auf der ISPO waren sehr viele europäische Produzenten zu sehen, mittlerweile aber auch immer mehr und mehr chinesische Produzenten und Produkte.

Gibt’s bei uns auf den Golfplätzen, in China auch für die Skifahrer!

Was sonst noch so auffällt……

Was uns auffällt, der Kaffee in China gleicht eher gefärbtem Wasser, für Kaffeeliebhaber gilt, bitte mehr Tee trinken! Die leichte Dekorationswut der Chinesen ist überall ersichtlich. Egal ob auf den Straßen, Cafes usw. überall sind rote Lampions zu sehen.

Sightseeing…

Das Nationalstadion, umgangssprachlich aufgrund der Architektur  liebevoll „Vogelnest“ genannt, war ebenfalls zu sehen. Schon beeindruckend, dieses Stadion wurde am 28. Juni 2008 zu den Olympischen Sommerspiele 2008 und Sommer-Paralympics 2008 in Peking eröffnet. Es ist Teil des Olympic Green (Olympiapark). Es ist geplant im „Vogelnest“ die Eröffnungs- und Schlussfeiern der Olympischen Winterspiele 2022 abzuhalten.

Schönes Gefährt!

Taxifahrten als besonderes Erlebnis

Taxifahrten sind in Peking ein Erlebnis. Wir sind mit einem ganz besonderen Taxi unterwegs gewesen: dem Geruchstaxi (nicht im positiven Sinn) hat Airbags die mit Klebeband fixiert wurden, Schmutz der den letzten Kaiser noch erlebt hatte, Sicherheitsgurte die den Namen nicht verdienen und ein Hinterrad das mehr einem Achter glich – 15km Taxierlebnis pur.

Unsere Kollegin geheimnisvoll mit Fächer

Danach gab es einen netten Spaziergang durch einen alten Teil Pekings, alles kleine Geschäfte mit Malerzubehör (so große Pinsel hatten wir noch nie gesehen!).

Witzige Entdeckungen – Pinsel aller Art

Den restlichen Abend verbrachten wir zusammen mit dem Team der Österreich Werbung in China. Unsere neuen Folder haben wir auch gleich überreicht. Zudem erhielten wir Adressen und Kontakte zu großen Reiseveranstaltern mit denen wir das Skirennen bestreiten werden. Wir freuen uns auf das Skigebiet „Genting“ und über weitere wichtige Informationen um das Handling des chinesischen Marktes.

Bald geht’s weiter!

3 Tag und jetzt ab ins Skigebiet Genting…..

Nach einer frühen Abfahrt vom Hotel (7.30 Uhr) und einer mehrstündigen Autobus Fahrt, bei der wir mehrmals der Chinesischen Mauer ansichtig wurden, sind wir in Genting angekommen. In diesem Skigebiet veranstaltet die Wirtschaftskammer Österreich ein Skirennen.  

Kleiner Blick auf die chinesische Mauer

Skifoan is des Leiwandste….

Wir sind hier in den Ausläufern der Mongolei, landschaftlich ein eher karges Land. Die Berge sind ca. 2.000m hoch. Das Skigebiet „Genting Secret Garden“ ist etwas anders als wir es von daheim gewohnt sind. Das Resort besteht aus einem sehr großen Hotel, einem Gebäude mit einem Selbstbedienungsrestaurant und ein ganz neues Hotel (oder eher Appartementhaus).

 

 

 

 

 

 

 

Neu und noch nicht bewohnt….. spezielle Ansichten boten unter anderem die Dekorationen. Wie z.B. Verkehrstafeln, von denen man nicht weiß, was sie bedeuten. Die vielen Parkplätze mit den dazugehörenden Wärterhäuschen, wo immer zwei Mann sitzen.  Beschäftigung auf Chinesisch.

Am Weg in das Skigebiet!

Skigebiet auf Chinesisch……

4 Lifte, davon eine Kombibahn (Gondel und Sessel hintereinander) die direkt vom Hotel weggeht. Das war´s dann auch schon. Obwohl die Sonne scheint, ist es bitter kalt. Der Wind tut seines dazu.  Trotzdem haben wir den Nachmittag in der frischen Luft verbracht.   Nach einem kurzen Spaziergang haben wir das SB Restaurant besucht. Eine Mischung aus westlichen Speisen mit chinesischen Stäbchen.

Mittagessen

Andere Länder andere Sitten……

Leider ist unser Kitzbühel Anspruch hier nicht ganz erfüllt worden. Das Abendessen im Hotel, na ja und der Empfang war eine österreichische Veranstaltung mit chinesischen Rahmenbedingungen.

 

The Race…

Wir lassen uns überraschen. Morgen um 11.30 Uhr starten die älteren Damen und Herren beim Skirennen, danach kommen alle anderen – insgesamt 110 Starter sind gemeldet. An alle daheim,  Daumen Drücken nicht vergessen. Liebe Grüße aus China!!

Tiefster Winter in Jilin – 15 Grad Tageshöchsttemperatur

Tag 4 & 5 – unsere Chinareise führt uns weiter in  den tiefsten Winter….. 

Recht frisch begann der heutige Tag – Minus 15 Grad und Sonnenschein im Skigebiet von Jilin im Nordosten von China. Abreise von Genting und Weiterfahrt nach Jilin, einem weiteren Skigebiet in China welches wir besichtigen. Nach mehreren Stunden im Auto und im Flugzeug kamen wir im Schneesturm erst gegen 23 Uhr in Jilin an. Unglaublich auch diese Stadt hat über 2 Mio. Einwohner im Nordosten der Volksrepublik China. Eine berühmte Tochter der Stadt ist,  Xu Mengtao, eine chinesische Freestyle-Skierin. Sie gewann den Freestyle Gesamtweltcup 2012/13 sowie den Weltmeistertitel 2013.

Nach dem Schneesturm 🙂 am Berg – Tolle Eisskulpturen!

Sonnenschein und Pulverschnee…..

Das Hotel des Resorts ist zwei Jahre alt – sehr schön gebaut und wenn man das Zimmer betritt, könnte man meinen, man ist bei uns in den Alpen. Das Resort wurde gebaut und wird auch von der Vanke Group betrieben. Jeder Mitarbeiter – hier sind es 1.200 Personen – der hier im Tourismus tätig sind, arbeiten für die Vanke Group.

Ausblick auf die Skipisten

Pulverschnee vom Feinsten………

Das Skigebiet präsentierte sich für uns heute perfekt! Die fünf  Sessellifte und die eine Gondelbahn brachten uns auf den Gipfel.  Die Skipisten waren mit 20 cm Pulverschnee überzogen. Bei diesen Bedingungen ist auch die Kälte erträglich. Unsere Lisi Pöll (Kitzbüheler Anzeiger) hatte leider nicht den gleichen Start, sie musste zurück, denn man verbot ihr mit der Mütze Ski zu fahren. Da nutzte kein Charme – auch sie musste einen Skihelm tragen! 

Skiverleih auf Chinesisch

Zu Mittag wurden wir vom Manager des Resorts eingeladen. Wieder durften wir eine Spezialität der Region genießen. Nudelsuppe – mit asiatischem Geschmack nach Koriander und Zitrone sowie Rindfleisch und Nudeln.  Sehr lange Nudeln, die noch dazu  geschlürft werden. Man lernt nie aus……

 

 

Erlebnisreich und spannend……

Mittagessen mit Nudelsuppe

Speis und Trank…..

Am Abend gab es eine ganz tolle Einladung. Wir bekamen traditionelle Gerichte der Region, darunter eine Sauerkrautsuppe mit Blutwurst. Nicht zu glauben, aber hier wird teilweise mit den selben Lebensmitteln wie daheim gekocht. Keine Ente, dafür mit sehr viel Schweinefleisch.

Traditionelles Abendessen

Wir freuen uns für Kitzbühel! Man hat uns im Hotel versichert, uns das Skigebiet zu präsentieren. Unsere Liste mit Ideen wird immer länger, diese werden wir auch nach unserer Rückkehr zusammenstellen.  Morgen geht es weiter,  zu einem älteren Ski Resort, welches bereits seit über 20 Jahren besteht. Gute Nacht! Wǎn’ān! 晚安!

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