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13|Nov Die „Schlipfkrapfen“ erobern die Großstadt

Es war einmal ein junges Fräulein Viktoria „Vicky“ aus Osttirol, genauer gesagt aus dem Defreggental. Sie besuchte eines Tages unsere große Bundeshauptstadt Wien und blieb gleich dort.

Die Liebe kennt keine Grenzen, so erging es auch Edwin, der nicht nur hin und weg von Vicky war, sondern auch von deren Heimat Osttirol. Die Tiroler Bergwelt und die vielen Köstlichkeiten aus der Tiroler Küche lassen ihn seitdem nicht mehr los.  

Vicki und Edwin
Vicky und Edwin – ein Team

Schlifpkrapfen ist gleich Schlutzkrapfen nur ein anderer Teil von Tirol                                                   

Im ganz Speziellen sind es die Tiroler „Schlipfkrapfen“, bei uns im Tiroler Unterland auch unter „Schlutzkrapfen“ bekannt, die es ihm ganz besonders angetan haben. Es braucht schon einige Lehrstunden bis die Krapfen so perfekt schmecken wie von Oma oder Mama gekocht.

Ein Teller Schlipfkrapfen
Ein Teller Schlipfkrapfen

Osttirol goes Vienna

Für Vicky, war eines klar:  Nach der Übersiedlung vom Defreggental in Osttirol nach Wien musste auch ein Stück Heimat mit. Am liebsten die Schlipfkrapfen, gleich auf Vorrat tiefgekühlt und mit der originalen Kartoffelfülle gefüllt.  Ein Stück Heimat am Teller, mit  Liebe zubereitet, ließ das hin und wieder auftretende Heimweh fast verschwinden.   

Kein Heimweh mehr                                                                                                                 

Man glaubt es kaum, wie viele Tiroler von Berufs wegen  oder der großen Liebe in Wien leben. Manche mit mehr oder weniger großem Heimweh. Im Freundeskreis von Vicky und Edwin sprachen sich die einmaligen  „Schlipfkrapfen“aus dem Tiroler Land schnell herum. So reichten die mitgebrachten Krapfen aus Osttirol nie lange.

Die Schlipfkrapfen mal gebraten
Die Schlipfkrapfen mal gebraten

Die Idee ist geboren                                             

Eine Geschäftsidee war geboren, Vicky und Edwin gründeten 2013 ihr eigenes Unternehmen „Schlipf & Co“. Die „Originalen“ Osttiroler Schlipfkrapfen werden von zwei Damen in Osttirol liebevoll und mit Bedacht auf regionale Zutaten  händisch hergestellt und per Tiefkühlwagen nach Wien gebracht. In Wien beliefern Vicky und Edwin zahlreiche Kunden, Betriebe oder Privatpersonen.  Je nach Saison, werden die Krapfen auch mit unterschiedlichen Füllungen wie z.B. Kürbis oder auch mit Tomaten Mozzarella angeboten. So, jetzt hab ich  Hunger bekommen.

Handgemacht
Handgemacht

Die Tiroler sind lustig                                                                                                                                           

 Mittlerweile gibt es viele Tiroler Stammkunden die sich hin und wieder mit „Schlipfkrapfen“ aus Osttirol verköstigen. Auch „verlorene bzw. getrennte Tiroler Familien wurden schon per „Schlipkrapfen“ zusammen geführt. Durch die Bestellungen und Erzählungen konnten diese wieder zusammen finden. Wie ich von Edwin erfahren habe, gibt es auch hin und wieder Bestellungen von Kitzbühelern die sich ein Stück Heimat in der Großstadt schmecken lassen wollen.

Ein tolles Team
Ein tolles Team

Steil bergauf                                                                                                                                                                         

Angefangen haben die beiden mit 2.000 Stück im Monat. Mittlerweile sind es über 13.000 Stück Schlipfkrapfen in verschiedenen Variationen die unter den Mann bzw. die Frau gebracht werden. Ein erfolgreiches junges Unternehmerpaar, Vicky und Edwin, die beide viel Herz und Seele in ihr Unternehmen stecken. Ein Ausbau ist natürlich geplant und auch die Studien der beiden werden nebenbei absolviert. Wünsche auf alle Fälle weiterhin viel Spaß und Erfolg mit Schlipf&Co !

 

1 Kommentar zu “Die „Schlipfkrapfen“ erobern die Großstadt”

ich komme aus osttirol und als ich meinen nordtiroler mann das erstemal nach osstirol brachte fuhren wir ins ausser gschloess und hatten bei meiner tante schlipfgrapfen. mein mann sagte mir spaeter, dass er sie fast geschluckt hat denn er kannte diese koast nicht. heute wohnen wir in amaerika und hier heissen sie perogies und ist eine polnische kost. kaufen sie frisch oder gefroren und sind gluecklich. habe es nie erlernt sie selber zu machen.

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